Wo kommen eigentlich unsere Eier her ?
Im Porträt: Legehennenbetrieb Eckhardt Eisenach
(Demonstrationsbetrieb Ökologischer Landbau)
Auch das Huhn ist, was es frisst
Eier vom Familienbetrieb
Der Hof Eisenach hat sich auf die artgerechte und naturgemäße Haltung von Hühnern spezialisiert. Denn gesunde Eier gibt es nur von glücklichen Hühnern. Von Frühjahr bis Herbst haben die Hühner auf drei Wiesen rund um den Hof freien Auslauf. Die Hühnerställe sind mit Volieren, erhöhten Sitzstangen, Familiennestern und Fenstern ausgestattet und haben einen überdachten Schlechtwetterauslauf zur ganzjährigen Nutzung. Eckart Eisenach wirtschaftet in dem kleinen Dorf an der Fulda seit 1989 nach den Richtlinien des Bioland-Verbandes für ökologischen Landbau e.V. auf 33 Hektar Ackerland, hauptsächlich für Getreide und Leguminosen. 2002 wurde für die Legehennen eine hundertprozentige Biofütterung eingeführt.
100 Prozent Bio-Fütterung
Die Futtermischung für die Hühner besteht aus Weizen, Erbsen, Ackerbohnen, Gerste, Sojapresskuchen, Sesampresskuchen, Sonnenblumenpresskuchen, Luzernegrünmehl, Mais, Kalk, Mineral und (Heil)- kräutern. Alle Futtermittel stammen aus ökologischer Erzeugung. Die Futtermischung wird direkt auf dem Hof hergestellt.
Büsche am Rand und Unterstellmöglichkeiten strukturieren den Grünauslauf.
Drei Gruppen mit jeweils 1200 Hühnern laufen frei auf den Wiesen rund um den Hof in Baunatal Guntershausen. Alle Hühner haben einen Auslauf von mindestens vier Quadratmetern pro Huhn, den sie frei nutzen können, außer bei schlechter Witterung.
In jeder Hühnerherde laufen zehn Hähne mit. Sie stabilisieren das Sozialverhalten der Tiere. Die Junghennen werden im Alter von 18 Wochen von einem biologisch wirtschaftendem Geflügelzüchter gekauft. Die Tiere bleiben im Betrieb zwei Jahre aufgestallt. Danach werden sie als Tiefkühl-Suppenhühner verkauft.


